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Tuesday, November 11, 2025

Glossar Nachhaltigkeitsbericht

A

Arbeits- und Gesundheitsschutz (Handlungsfeld)

Das Handlungsfeld Arbeits- und Gesundheitsschutz beinhaltet die Vermeidung und Reduzierung aller arbeitsbedingten Risiken zum Schutz der körperlichen und geistigen Gesundheit sowie des Wohlbefindens der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz.

Automotive Aftermarket (AAM)

Die Sparte Automotive Aftermarket verantwortet innerhalb der Schaeffler Gruppe das weltweite Ersatzteilgeschäft für Pkw und Nutzfahrzeuge.

Automotive Technologies (ATECH)

Als Partner der globalen Automobilindustrie für Pkw und Nutzfahrzeuge entwickelt und produziert die Sparte Automotive Technologies Komponenten und Systeme für vollelektrische und hybride Antriebe, Verbrennungsmotoren sowie für Fahrwerksysteme.

C

Compliance Management System (CMS)

Das Compliance Management System ist die Gesamtheit der bei einem Unternehmen eingerichteten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, um die Einhaltung der gesetzlichen und ethischen Vorgaben zu gewährleisten.

CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG)

Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) (§§ 289b ff. HGB) fordert die Offenlegung von Angaben zu folgenden fünf nichtfinanziellen Aspekten: Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Das CSR-RUG basiert auf der Grundlage der europäischen Richtlinie 2014/95/EU.

D

Diversity

Äußert sich u.a. in Bezug auf Geschlecht, Geschlechteridentität, Nationalität, Ethnie, Alter, körperliche und geistige Fähigkeiten, sexuelle Orientierung sowie Weltanschauung und Religion.

E

Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)

EMAS ist ein Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und -betriebsprüfung, nach dessen Anforderungen Standorte der Schaeffler Gruppe geprüft werden. Neben den Anforderungen der ISO 14001 ermöglicht es den Standorten, ihre Umweltleistung sichtbar zu machen, und beinhaltet eine Prüfung der Einhaltung geltender Umweltgesetze.

Environment, Social and Governance (ESG)

Die Schaeffler Gruppe betrachtet Faktoren, die das Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung beeinflussen.

EU-Taxonomie

Die EU-Taxonomie ist ein umfassendes Klassifizierungssystem der Europäischen Union mit dem Ziel, die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen vergleichbarer zu machen.

G

Geschäftsintegrität (Handlungsfeld)

Im Handlungsfeld Geschäftsintegrität werden die Aktivitäten zur Prävention, Früherkennung und Reaktion in Bezug auf mögliche Compliance-Verstöße in den Bereichen Korruption, Geldwäsche, Wettbewerbs- und Kartellrecht sowie Wirtschaftskriminalität gesteuert und überwacht, um die Einhaltung der geltenden lokalen, nationalen und internationalen Gesetze und Vorschriften sowie der Werte der Schaeffler Gruppe sicherzustellen.

Gesonderter nichtfinanzieller Konzernbericht (NFB)

Mit dem gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht (NFB) nutzt die Schaeffler Gruppe das Wahlrecht gem. § 315b (3) HGB, die nichtfinanzielle Erklärung (nfE) außerhalb des Konzernlageberichts zu erstellen. Diese ist im Nachhaltigkeitsbericht integriert. Die nfE umfasst Erläuterungen zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen sowie zur Achtung der Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung.

Global Reporting Initiative (GRI)

1997 gegründete Organisation, die in einem partizipativen Verfahren Kriterien für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten entwickelt.

Grüne Produkte (Handlungsfeld)

Als Grüne Produkte versteht die Schaeffler Gruppe solche Produkte, welche unter Betrachtung des gesamten Lebenszyklus, d.h. von der Rohstoffgewinnung über Produktion und Transport bis hin zur Verwendung, Entsorgung bzw. der Anwendung möglicher Kreislaufwirtschaftskonzepte, im Vergleich zu ihren Substituten weniger CO2-Emissionen freisetzen.

Grüne Produktion

Die Grüne Produktion ist eine Unternehmensstrategie, die sich auf die Rentabilität durch umweltfreundliche Betriebsabläufe konzentriert. Dabei sollen die Auswirkungen des Herstellungsprozesses auf die Umwelt in jeder Phase so gering wie möglich gehalten werden, z.B. durch Energieeffizienzmaßnahmen, die Erzeugung und den Kauf erneuerbarer Energien oder die Umstellung von mit fossilen Brennstoffen betriebenen Prozessen auf CO2-freie Energiequellen wie Wasserstoff.

Grüner Einkauf

Grünen Einkauf definiert die Schaeffler Gruppe über das Engagement zu nachhaltigem Wirtschaften bei ihren Lieferanten, den Einsatz von Materialien aus nachhaltigen Quellen (z.B. höhere Sekundärmaterialanteile oder erneuerbare Energiequellen) mit reduziertem CO2-Fußabdruck, die Nutzung weniger umweltbelastender Transport- und Verpackungsalternativen sowie den Einkauf von Strom aus regenerativen Energiequellen. Diese Aspekte werden in den relevanten Beschaffungsstrategien und Prozessen berücksichtigt.

Grüner Wasserstoff

Bei der Herstellung von grünem Wasserstoff wird ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien genutzt. Die Produktion mit grünem Wasserstoff ist somit umweltschonender im Vergleich zu konventionellen Produktionsweisen und es wird kein CO2 dabei ausgestoßen.

I

IDW PS 980

Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., der die Grundsätze ordnungsmäßiger Prüfung von Compliance Management Systemen vorgibt und daher als Maßstab für den Aufbau von wirksamen Compliance Management Systemen in Unternehmen herangezogen wird.

Inclusion

Alle Menschen, unabhängig von ihrer Identität, Hintergrund und Erfahrung, haben die gleichen Chancen und Zugang zu Ressourcen.

Industrial (IND)

Die Sparte Industrial entwickelt und produziert Präzisionskomponenten, sowohl rotative als auch lineare Lagerlösungen, Antriebstechnikkomponenten und Systeme sowie Servicelösungen wie z.B. sensorgestützte Systeme zur Zustandsüberwachung für eine Vielzahl von Industrieanwendungen. Darüber hinaus arbeitet die Sparte an innovativen Produkten und Lösungen für die Wasserstoffwirtschaft.

Innoplate

Joint Operations der Schaeffler Gruppe und Symbio zur Produktion von Bipolarplatten für Brennstoffzellensysteme in Form eines Gemeinschaftsunternehmens mit Sitz in Frankreich.

ISO 14001 (Umweltmanagement)

Die Schaeffler Gruppe wird in Verbindung mit EMAS nach der internationalen Norm ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Steigerung der Umweltperformance des Unternehmens.

ISO 27001

Globaler und am weitesten verbreiteter Standard für Informationssicherheitsmanagementsysteme.

ISO 45001

Die ISO 45001 ist eine internationale Norm für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, die Anforderungen für den Aufbau eines soliden Managementsystems festlegt.

ISO 50001 (Energiemanagement)

Global anerkannte Norm zur Steigerung der Energieeffizienz. Durch das weltweite Energiemanagement werden die Ressourcen zur Analyse und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen bereitgestellt sowie die Versorgungssicherheit erhöht und die Energiekosten optimiert. Die ISO 50001 wird von Kundenseite sowie in Europa durch den Gesetzgeber verpflichtend vorgegeben.

K

Kit

Eine intelligent zusammengestellte Reparaturlösung, die alle notwenigen Einzelteile für eine professionelle Fahrzeugreparatur in nur einem Paket enthält.

Klimaneutral-/ Klimaneutralität

Die Schaeffler Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die betriebsbedingten Klimaauswirkungen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Hierfür wurden konkrete Emissionsreduktionsziele gesetzt: Bis 2030 wird die Produktion der Schaeffler Gruppe (Scope 1 und 2 market-based) klimaneutral gestellt, bis 2040 die verbleibende Lieferkette. In beiden Fällen bedeutet dies eine Emissionsreduktion im entsprechenden Umfang von mind. 90 % (Basisjahr 2019). Unvermeidbare Emissionen werden ausgeglichen. Umfang und Art der Maßnahmen sind bis zu den Zieljahren (2030 bzw. 2040) noch näher zu bestimmen.

Klimaneutralität

Die Schaeffler Gruppe hat sich als Beitrag für den Klimaschutz folgende Emissionsreduktionsziele gesetzt: Bis 2030 soll die eigene Produktion (Scope 1 und 2 market-based) klimaneutral werden. Bis 2040 folgen die wesentlichen Teile der verbleibenden Lieferkette (Scope-3-upstream). Für diese Zielerreichung fokussiert sich die Schaeffler Gruppe für die eigene Produktion u.a. auf die Steigerung der Energieeffizienz sowie den Einsatz von Energien aus erneuerbaren Quellen und für die Lieferkette auf den Einkauf klimafreundlicherer Materialien und Dienstleistungen

Kreislaufwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, bei dem Materialien möglichst effizient genutzt und Produkte so lange wie möglich geteilt, genutzt, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und möglichst vollständig recycelt werden. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus von Produkten verlängert und Materialien wiederverwendet.

Kreislaufwirtschaft (Handlungsfeld)

Zirkularität bedeutet Kreisläufe zu schließen und Rohstoffe, Komponenten sowie Produkte so lange wie möglich wiederzuverwenden. Die Schaeffler Gruppe fokussiert sich auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen sowie die Vermeidung und Reduktion von Abfallmengen. Instrumente der Kreislaufwirtschaft bieten der Schaeffler Gruppe die Möglichkeit, eine nachhaltige und zukunftsfähige Transformation auch im Sinne eines aktiven Klimaschutzes zu unterstützen.

L

Lebenszyklusanalyse (LCA)

Lebenszyklusanalysen oder Ökobilanzen dienen als Werkzeug, um die Umweltauswirkungen von Produkten zu ermitteln, zu bewerten und darzustellen.

Lieferantenkodex (SCoC)

Beschreibt die Werte und Verhaltensgrundsätze, die von allen Lieferanten der Schaeffler Gruppe, deren Mitarbeitenden und der Lieferkette verlangt werden. Diese Werte und Verhaltensgrundsätze stellen das verbindliche Fundament für die globale Zusammenarbeit der Schaeffler Gruppe mit seinen Lieferanten dar. Daher verlangt das Unternehmen, dass sich die Lieferanten für die Einhaltung dieses Lieferantenkodex verantwortlich fühlen und jeden ihrer Mitarbeitenden und ihre Lieferanten dabei unterstützen, sich ebenfalls daran zu halten.

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)

Das LkSGverpflichtet Unternehmen in Deutschland zur Achtung von Menschenrechten durch die Umsetzung definierter Sorgfaltspflichten. Diese Pflichten gelten für den eigenen Geschäftsbereich, für das Handeln eines Vertragspartners und das Handeln weiterer (mittelbarer) Zulieferer. Zum eigenen Geschäftsbereich zählen grundsätzlich auch die konzernangehörigen Tochtergesellschaften weltweit.

N

Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für die Schaeffler Gruppe, mit natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll und schonend umzugehen, damit sie auch von künftigen Generationen genutzt werden können. Um den zentralen Aspekt der Nachhaltigkeit innerhalb der Schaeffler Gruppe zu stärken, wurden zehn Handlungsfelder entlang der ESG-Logik (Environment, Social, und Governance) definiert. Diese Handlungsfelder stellen für die Schaeffler Gruppe Themenschwerpunkte dar und hinterlegen diese mit ambitionierten Zielen. Das Unternehmen betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette.

O

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Internationale Organisation mit 38 Mitgliedstaaten, die sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet fühlen.

P

Produktsicherheit und -integrität (Handlungsfeld)

Die Sicherheit und Konformität von in Verkehr gebrachten Produkten, einschließlich Dienstleistungen und Software, sowie von Prozessen im Hinblick auf geltende gesetzliche und behördliche Anforderungen sowie berechtigter Sicherheitserwartungen der Endnutzer über den gesamten Lebenszyklus und die gesamte Wertschöpfungskette.

Q

Qualitätsmanagementsystem (QMS)

Ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) ist Teil einer ganzheitlichen Unternehmensführung. Ziel ist ein systematisches Qualitätsmanagement und eine Prozesssteuerung. Das Qualitätsmanagementsystem stellt sicher, dass die Unternehmens-, System-, Prozess- und die Produktqualität in einer Organisation etabliert, geprüft und verbessert werden. Ziel eines Qualitätsmanagementsystems ist eine dauerhafte Verbesserung der Unternehmensleistung und der Kundenzufriedenheit.

R

Reasonable Country of Origin Inquiries (RCOI)

Prüfung des Herkunftslandes von verwendeten Rohstoffen bzw. Mineralien, um zu vermeiden, dass die Gewinnung dieser Rohstoffe zur Finanzierung von kriegerischen Auseinandersetzungen im Herkunftsland beiträgt.

Ressourceneffizienz & Umwelt (Handlungsfeld)

Ressourceneffizientes Handeln spielt eine zentrale Rolle im Hinblick auf globale Herausforderungen wie Klimawandel und Wasserknappheit. In diesem Kontext hat die Schaeffler Gruppe bereits ein Ziel zur Reduktion des Wasserbezugs um 20 % bis 2030 gesetzt.

Roadmap 2025

Die Roadmap 2025 umfasst die Unternehmensstrategie, das Umsetzungsprogramm sowie die finanziellen Mittelfristziele der Schaeffler Gruppe und soll die starke Positionierung des Unternehmens auch in der Zukunft sicherstellen.

S

Schaeffler Academy

Die Schaeffler Academy verbindet alle Aktivitäten rund um globale Aus- und Weiterbildung bei der Schaeffler Gruppe, unterstützt die strategischen Unternehmensziele, fördert eine Kultur des lebenslangen Lernens und ermöglicht den Mitarbeitenden, ihre beruflichen und persönlichen Ziele zu erreichen.

Science Based Targets Initiative (SBTi)

Die SBTi ist eine gemeinsame Initiative der globalen gemeinnützigen Umweltorganisation CDP, des Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC), des World Resources Institute (WRI) und des World Wide Fund for Nature (WWF). Sie wurde 2015 gegründet, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Emissionsreduktionsziele im Einklang mit der Klimawissenschaft und den Zielen des Pariser Abkommens festzulegen.

Scope-1-Emissionen

Direkte Treibhausgasemissionen aus Quellen, die durch die betrachtete Organisation kontrolliert werden oder in ihrem Besitz sind (z.B. Emissionen aus der Verbrennung von Brennstoffen in Brennstoffkesseln und Öfen).

Scope-2-Emissionen

Indirekte Treibhausgasemissionen aus der Erzeugung von eingekaufter Energie, die von der Schaeffler Gruppe verbraucht wird.

Scope-3-Emissionen

Umfasst weitere indirekte Treibhausgasemissionen, die sich aus Aktivitäten in der Wertschöpfungskette ergeben. Scope- 3- upstream bezieht sich auf die indirekten Emissionen in der Lieferkette (vorgelagert). Scope- 3- downstream bezieht sich auf die indirekten Emissionen in der nachgelagerten Wertschöpfungskette.

Self-Assessment-Questionnaire (SAQ)

Ein Lieferantenfragebogen in der Automobil- bzw. Automobilzulieferer-Industrie, der durch den Zusammenschluss von elf OEM unter „Drive Sustainability“ entwickelt wurde. Er hat das Ziel, die Nachhaltigkeitsperformance der Lieferanten aufzuzeigen. Der Fragebogen kann über die Plattform NQC Ltd. mit verschiedenen Kunden geteilt werden. Die Auswertung der Fragebogen erfolgt durch NQC Ltd.

Sustainable Development Goals (SDGs)

Im Rahmen der Agenda 2030 haben die Vereinten Nationen (UN) 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) erarbeitet. Diese umfassen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte.

T

Task Force on Climate-related Financial Disclosure (TCFD)

Expertenkommission der G20, welche Empfehlungen zu einer einheitlichen Klimaberichterstattung entwickelt. Diese umfassen die Bereiche Governance, Strategie, Risikomanagement sowie Kennzahlen und Ziele.

U

UK Modern Slavery Act

Britisches Gesetz, das der Bekämpfung moderner Sklaverei und Menschenhandel dient. Es verpflichtet Unternehmen einer bestimmten Größe über entsprechende Risiken im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit und Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung dieser zu veröffentlichen.

Unfallrate (LTIR)

Die Unfallrate (Lost Time Injury Rate, LTIR) ist die Standardkennzahl zur Erfassung der Arbeitsunfälle; definiert als Arbeitsunfälle ab einem Ausfalltag pro 1 Mio. geleistete Arbeitsstunden.

United Nations Global Compact (UNGC)

Mit etwa 12.000 Unternehmen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft in 160 Ländern die weltweit größte Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auf der Grundlage von zehn universellen Prinzipien wird eine inklusive und nachhaltige Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte verfolgt.

Unternehmensführung (Corporate Governance)

Rechtlicher und praktischer Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens.

Unternehmensführung (Handlungsfeld)

Corporate Governance ist Ausdruck einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Die Schaeffler Gruppe geht nur Geschäfte und Geschäftsbeziehungen ein, die mit den Unternehmenswerten – nachhaltig, innovativ, exzellent und leidenschaftlich – im Einklang stehen. Das Risikomanagementsystem, das Interne Kontrollsystem und die Compliance-Management-Systeme wirken koordiniert zusammen als Teil der Governance-Struktur. Es werden Verantwortlichkeiten klar definiert, die nötige Transparenz innerhalb der Organisation geschaffen und die Unternehmenswerte unterstützt.

V

Verantwortung in der Gesellschaft & Lieferkette (Handlungsfeld)

Die Achtung der Menschenrechte ist ein integraler Bestandteil der sozialen Verantwortung der Schaeffler Gruppe. Das Unternehmen und seine Mitarbeitenden verpflichten sich, die Würde und die Persönlichkeitsrechte aller Menschen sowie aller Parteien, mit denen das Unternehmen durch seine Aktivitäten, Geschäftsbeziehungen und Produkte verbunden ist, zu achten. Die Schaeffler Gruppe beugt Menschenrechtsverletzungen aktiv vor und beseitigt diese im Rahmen eines menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten-Prozesses. Die Ansprüche der Schaeffler Gruppe an ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung stellt das Unternehmen auch an seine Partner.

Verhaltenskodex (CoC)

Der Verhaltenskodex (engl.: Code of Conduct, CoC) beschreibt die Werte und Verhaltensgrundsätze, die von allen Mitarbeitenden der Schaeffler Gruppe in Wortlaut und Geist zu befolgen sind. Weiter wird die Einhaltung der Ge- und Verbote auch von den Geschäftspartnern der Schaeffler Gruppe erwartet.

Vielfalt, Mitarbeitende & Personalentwicklung (Handlungsfeld)

Ziel der Personalarbeit ist es, die besten Mitarbeitenden zu gewinnen, zu fördern und als attraktiver Arbeitgeber langfristig an das Unternehmen zu binden. Besonders Personalentwicklung sowie Förderung von Inklusion und Vielfalt sind Kernelemente zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und eine Investition in die Zukunft.

********

A

Act on Corporate Due Diligence Obligations in Supply Chains

The Supply Chain Due Diligence Act obliges companies in Germany to respect human rights by implementing defined due diligence obligations. These obligations apply to the company’s own organization, to the actions of a contractual partner and to the actions of other (indirect) suppliers. A company’s own organization also includes its subsidiaries worldwide.

Automotive Aftermarket (AAM)

Within the Schaeffler Group, the Automotive Aftermarket division is responsible for the global spare parts business for passenger cars and commercial vehicles.

Automotive Technologies (ATECH)

As a partner to the global automotive industry for passenger cars and commercial vehicles, the Automotive Technologies division develops and produces components and systems for fully electric and hybrid drives, for internal combustion engines, and for chassis systems.

B

Business Integrity (action field)

Within the action field of Business Integrity, the activities required for the prevention, early detection of and response to potential compliance violations in the areas of corruption, money laundering, competition and antitrust law, and white-collar crime are managed and monitored to ensure compliance with applicable local, national, and international laws and regulations and Schaeffler Group values.

C

Circular economy

The circular economy is an economic model which involves efficient use of materials and sharing, using, reusing, repairing, refurbishing, and recycling existing products as much as possible. This extends the life cycle of products and reuses materials.

Circularity (action field)

Circularity means closing loops and reusing raw materials, components, and products as long as possible. The Schaeffler Group focuses on using secondary raw materials as well as avoiding and reducing waste. Circular economy tools provide the Schaeffler Group with the opportunity to support a sustainable and future-oriented transformation, also regarding climate protection.

Climate Neutrality

To contribute to climate protection, the Schaeffler Group has set itself the following emission reduction targets: By 2030, its own production (Scope 1 and 2 market-based) should be climate-neutral. By 2040, the major parts of the remaining supply chain (Scope 3 upstream) will follow suit. To achieve this target, the Schaeffler Group is focusing on increasing energy efficiency and using energy from renewable sources for its own production and on purchasing more climate-friendly materials and services for the supply chain, among other efforts.

Climate neutrality

The Schaeffler Group has set itself the target of reducing the climate impact of its corporate activities to an absolute minimum. Specific emissions reduction targets have been set for this purpose: The production of the Schaeffler Group (Scope 1 and 2 market-based) will be climate-neutral by 2030, and by 2040, so will the remaining supply chain. In both cases, this means an emissions reduction within the respective scope of at least 90 % (base year 2019). Unavoidable emissions are counterbalanced. The extent and nature of these measures are to be determined in more detail by the respective target years (2030 and 2040).

Code of Conduct (CoC)

The Code of Conduct (CoC) describes the values and principles of behavior to be followed in letter and spirit by all employees of the Schaeffler Group. Compliance with the requirements and prohibitions is also expected from the Schaeffler Group’s business partners.

Compliance Management System (CMS)

The Compliance Management System describes all measures, structures, and processes established at a company to ensure compliance with legal and ethical requirements.

Corporate Governance

Set of legal and practical requirements for the management and supervision of companies.

Corporate Governance (action field)

Good corporate governance is an expression of responsible corporate management. The Schaeffler Group only enters into business dealings and relationships if they are in line with its corporate values – sustainable, innovative, excellent, and passionate. The risk management system, the internal control system, and the compliance management systems work together in a coordinated manner as part of the governance structure. Responsibilities are clearly defined, the necessary transparency within the organization is created, and the corporate values are supported.

CSR Directive Implementation Act (CSR-RUG)

The CSR Directive Implementation Act (Sections 289b et seq. of the German Commercial Code) requires the disclosure of information on the following five non-financial aspects: environmental, social and labour aspects, respect for human rights as well as anti-corruption and bribery matters. The CSR-RUG is based on European Directive 2014/95/EU.

D

Diversity

Diversity encompasses gender, gender identity, nationality, ethnicity, age, physical and mental ability, sexual orientation, beliefs and religion, and other aspects.

Diversity, employees & People Development (action field)

The goal of human resources is to attract, advance, and retain the best employees in the long term by being an attractive employer. Employee development as well as the promotion of inclusion and diversity in particular are seen as key elements of increasing the competitiveness of the Schaeffler Group and as an investment in the future.

E

Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)

EMAS is a joint system for environmental management and auditing according to whose requirements Schaeffler Group locations are audited. In addition to the requirements of ISO 14001, it enables the locations to make their environmental performance visible and includes a review of compliance with applicable environmental laws.

Environment, Social and Governance (ESG)

The Schaeffler Group considers factors impacting the company in the areas of environment, social affairs, and corporate governance.

EU Taxonomy

The EU Taxonomy is a comprehensive classification system from the European Union that aims to facilitate the comparison of different companies’ activities relating to sustainability.

G

Global Reporting Initiative (GRI)

This organization, founded in 1997, uses a participatory procedure to develop criteria for the preparation of sustainability reports.

Green hydrogen

Green hydrogen is produced using only electricity from renewable sources. Production with green hydrogen is therefore carbon-free and more environmentally friendly than conventional production methods.

Green production

Green production is a business strategy that focuses on profitability through environmentally friendly operating processes that seek to minimize the impact of the manufacturing process on the environment at every stage, for example through energy efficiency measures, the generation and purchase of renewable energy or the conversion of fossil-fuel-driven processes to CO2-free energy sources such as hydrogen.

Green products (action field)

The Schaeffler Group defines green products as those which release fewer CO2 emissions compared to their substitutes when taking into account the entire life cycle from raw material extraction to production, transport, use, disposal, or application of circular economy concepts.

Green purchasing

The Schaeffler Group defines green purchasing as the commitment of our suppliers to sustainable business practices, the use of materials from sustainable sources (such as higher proportions of secondary materials or renewable energy sources) with reduced carbon footprints, the use of less environmentally damaging transport and packaging alternatives, and the purchase of electricity from renewable energy sources. These aspects are taken into account in the relevant procurement strategies and processes.

I

IDW AsS 980

Auditing standard of the Institute of Public Auditors in Germany (Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V.), which specifies the principles of proper auditing of compliance management systems and is therefore used as a benchmark for the establishment of effective compliance management systems in companies.

Inclusion

All people, regardless of identity, background, or experience, have equal opportunities and access to resources.

Industrial (IND)

The Industrial division develops and manufactures precision components, both rotative and linear bearing solutions, drive technology components and systems, as well as service solutions such as sensor-based condition monitoring systems for a variety of industrial applications. In addition, the division is working on innovative products and solutions for the hydrogen economy.

Innoplate

Joint operations between the Schaeffler Group and Symbio with the aim of producing bipolar plates for fuel cell systems in the form of a co-enterprise headquartered in France.

ISO 14001 (Environmental Management)

The Schaeffler Group is certified in accordance with the international standard ISO 14001 (Environmental Management) in conjunction with EMAS. This enables a continuous improvement of the environmental performance of the company.

ISO 27001

Global and widely used standard for information security management systems.

ISO 45001

ISO 45001 is an international standard for occupational health and safety that sets out requirements for the establishment of a solid management system.

ISO 50001 (Energy Management)

Globally recognized standard for increasing energy efficiency. The worldwide energy management system provides the resources for analyzing and implementing energy efficiency measures as well as increasing supply security and optimizing energy costs. ISO 50001 is a mandatory requirement by the customers of the Schaeffler Group and a legal obligation in Europe.

K

Kit

A smart repair solution that contains all the individual parts required for professional vehicle repair in just one package.

L

Life cycle assessment (LCA)

Life cycle assessments serve as a tool to record, evaluate, and present the environmental impact of products.

Lost Time Injury Rate (LTIR)

Standard key figure for recording accidents at work; defined as occupational accidents resulting in at least one lost day per 1 million hours worked.

O

Occupational Health & Safety (action field)

The action field of Occupational Health & Safety includes the prevention and reduction of all work-related risks to protect the physical and mental health as well as the well-being of the employees at the workplace.

Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD)

International organization with 38 member states committed to democracy and a market economy.

P

Product Safety & Integrity (action field)

The safety and conformity of marketed products, including services and software, and processes with respect to applicable legal and regulatory requirements and the legitimate safety expectations of end users throughout the life cycle and value chain.

Q

Quality Management System (QMS)

A quality management system (QMS) is a part of the holistic method of enterprise management. The goal is systematic quality management and process control. The quality management system ensures that corporate quality, system quality, process quality, and product quality are established, inspected, and improved within an organization. The aim of a quality management system is to achieve lasting improvement in business performance and customer satisfaction.

R

Reasonable Country of Origin Inquiries (RCOI)

Screening of the country of origin of raw materials or minerals used, in order to avoid contributing to the financing of armed conflicts through the extraction of these raw materials.

Resource Efficiency & Environment (action field)

Resource-efficient action plays a key role with regard to global challenges such as climate change and water scarcity. As such, the Schaeffler Group has already set a target of reducing its water consumption by 20 % by 2030.

Responsibility in Society & Supply Chain (action field)

Respect for human rights is an integral part of social responsibility within the Schaeffler Group. The company and its employees are committed to respecting the dignity and personal rights of all people as well as all parties with whom the company is associated through its activities, business relationships and products. The Schaeffler Group actively prevents and eliminates human rights violations as part of a human rights due diligence process. The Schaeffler Group expects its partners to comply with its standards for ecological, economic and social responsibility.

Roadmap 2025

The Roadmap 2025 comprises the Schaeffler Group’s strategy, implementation program as well as financial mid-term targets and intends to ensure the strong position of the company in the future.

S

Schaeffler Academy

The Schaeffler Academy combines all global activities from apprenticeship to training and qualification. It supports strategic corporate objectives, promotes a culture of lifelong learning, and enables employees to achieve their professional and personal goals.

Science Based Target Initiative (SBTi)

SBTi is a partnership between CDP, the United Nations Global Compact (UNGC), World Resources Institute (WRI), and the World Wide Fund for Nature (WWF). It was established in 2015 to help companies set emissions reduction targets that are in line with climate science and the goals of the Paris Agreement.

Scope 1 emissions

Direct greenhouse gas emissions from sources that are controlled or owned by the considered organization (for example emissions from fuel combustion in boilers and furnaces).

Scope 2 emissions

Indirect greenhouse gas emissions from the generation of purchased energy consumed by the Schaeffler Group.

Scope 3 emissions

Includes other indirect greenhouse gas emissions resulting from activities in the value chain. Scope 3 upstream refers to the indirect emissions in the upstream supply chain. Scope 3 downstream refers to the indirect emissions in the downstream value chain.

Self-assessment Questionnaire (SAQ)

A supplier questionnaire in the automotive (supplier) industry which was developed by an association of eleven OEMs under the name of “Drive Sustainability”. It aims to illustrate the sustainability performance of suppliers. The questionnaire can be shared with different customers via the platform NQC Ltd. The evaluation of the questionnaires is carried out by NQC Ltd.

Separate Non-financial Group Report

With the separate Non-financial Group Report, the Schaeffler Group makes use of the option pursuant to Section 315b (3) of the German Commercial Code to prepare the non-financial disclosure (NFD) outside the Group Management Report. It is therefore integrated in the Sustainability Report. The NFD contains information on environmental, social and employee aspects as well as on respect for human rights and anti-corruption.

Supplier Code of Conduct (SCoC)

Describes the values and principles of conduct required of all suppliers, their employees, and the supply chain. These values and principles of conduct represent the binding foundation for the global cooperation of the Schaeffler Group with its suppliers. Therefore, the Schaeffler Group expects all suppliers to feel responsible for complying with this Supplier Code of Conduct and also to support each of their employees and suppliers in doing so.

Sustainability

For the Schaeffler Group, doing business sustainably means using natural resources responsibly and sparingly so that they can also be used by future generations. Ten action fields were defined along the ESG framework (Environment, Social and Governance) in order to strengthen this aspect of sustainability within the Schaeffler Group. These action fields represent key topics for the Schaeffler Group and are backed by ambitious targets. The company takes the entire value chain into consideration in its operations.

Sustainable Development Goals (SDGs)

As part of the Agenda 2030, the United Nations (UN) has formulated 17 Sustainable Development Goals (SDGs). These encompass economic, ecological, and social aspects.

T

Task Force on Climate-related Financial Disclosure (TCFD)

Expert commission of the G20 that develops recommendations on standardized climate reporting. These cover the areas of governance, strategy, risk management, metrics, and targets.

U

UK Modern Slavery Act

British law aimed at combating modern slavery and human trafficking. It obliges companies of a certain size to publish information about relevant risks, in connection with their business activities, and measures to avoid and minimize these.

United Nations Global Compact (UNGC)

The largest initiative for responsible corporate management worldwide, with around 12,000 companies and organizations from the public, political and academic sectors in 160 countries. Following ten universal principles, it pursues an inclusive and sustainable world economy for the benefit of all people, communities and markets.

Source: schaeffler.com 

Thursday, September 14, 2023

Glossar Eimerkettenbagger

A

  • Antrieb

    Bei Antrieben für Eimerkettenbaggern unterscheidet man grundsätzlich zwischen Kettenantrieben / Turasantrieben, Fahrwerkantrieben und Seilwindenantrieben.

    Produkt: Antrieb ansehen

  • Antriebsturas

    Der Antriebsturas wandelt das Drehmoment eines Motors über ein Getriebe in die Zugkraft einer Eimerkette um. Dadurch bewegt der Antriebsturas die Eimerkette.

    Der Antriebsturas besteht im Wesentlichen aus Antriebsturaswelle, Antriebsturasscheiben, Antriebsturaslager, Antriebsmotor und Getriebe.

    Produkt: Antriebsturas ansehen

  • Antriebsturaslager

    Das Antriebsturas Lager ist üblicher weise als Wälzlager im Stehlagergehäuse ausgeführt. Zwei dieser Lager befestigen so die Antriebsturaswelle/Antriebsturas mit dem Bagger

  • Antriebsturasscheiben

    Die Antriebsturasscheiben werden mit Schrumpfscheiben kraftschlüssig mit der Antriebsturaswelle verbunden. Sie führen die Eimerkette und treiben diese an.

  • Antriebsturaswelle

    Die Antriebsturaswelle verbindet das Getriebe mit den Antriebsturasscheiben. Sie wird über die Antriebsturaslager mit dem Eimerkettenbagger verbunden.

B

  • Becher

    siehe Eimer

  • Bolzen / Kettenbolzen

    Die Bolzen verbinden die Schaken der Kette untereinander. Unsere Bolzen werden geschmiedet und konventionell gehärtet. Dadurch erreichen wir eine größere Einhärte, so dass auch an der Oberfläche verschlissene Bolzen noch ausreichend Härte aufweisen.

    Produkt: Bolzen ansehen

E

  • Eimer / Kieseimer

    Unsere Kieseimer für landgestützte Eimerkettenbagger bestehen im Wesentlichen aus einem warmverformten Eimerbügel, einem Eimermesser aus warmverformten Federsatz, einer geschweißten Eimerschale und einer geschweißten Eimertraverse / Rohr. Der Eimerbügel verleiht zusammen mit der Eimertraverse / Rohr dem Eimer seine konstruktive Steifigkeit. Das Eimermesser, das am Eimerbügel angeschraubt wird, kann somit einfach ausgewechselt werden. Hierdurch lässt sich die Standzeit der Eimer erheblich verlängern. Die "runde" Bauart der Eimer bietet unseren Kunden den Vorteil, dass bei Austausch der geschraubten Eimermesser, diese perfekt an den Eimer passen. Gekantete "eckige" Eimer werden auf Universalmaschinen gekantet. Dadurch ist eine zuverlässige passgenaue Position der Schraubenlöcher wirtschaftlich nicht möglich. Daher stellen die Passgenauigkeit von Eimerbügel und Eimermesser ein Glückspiel dar, was die Montagezeit unheimlich erhöhen kann, da diese Eimermesser dann oftmals verschweißt werden müssen.

    Produkt: Eimer ansehen

  • Eimerbügel

    Bei landgestützten Eimerkettenbaggern ist der Eimerbügel Bestandteil des Eimers. Der Eimerbügel gibt zusammen mit der Eimer- Traverse/Rohr dem Eimer seine konstruktive Steifigkeit. Am Eimerbügel sind beidseitig Schaken zur Befestigung des Eimers mit der Eimerkette angeschweißt.

  • Eimermesser

    Das Eimermesser ist ein Bestandteil des Eimers. Bei landgestützten Eimerkettenbaggern wird es an den Eimerbügel des Eimers geschraubt. Bei schwimmenden Eimerkettenbaggern wird das Eimermesser an den Eimerkorpus geschweißt. Das Eimermesser gräbt sich während des Betriebs in den Kies hinein und leitet ihn in die Eimerschale. Diese entwässert den Kies, während der beladene Eimer zum Antriebsturas hin gefördert wird. Unsere Eimermesser werden aus einem speziell für uns gewalzten Federstahl hergestellt.

  • Eimerleiter

    Eine Eimerleiter als führende Stahlkonstruktion für die Eimerkette im Bereich der Böschung besteht aus mehreren Teilen (Eimerleiter, ggf. Hoch- bzw. Tiefbaggerplanierstück), die über Seile an einem Rollenkopf heb- und senkbar aufgehängt sind.

  • Eimertraverse

    Auch Eimerrohr genannt. Bei landgestützten Eimerkettenbaggern ist die Eimertraverse Bestandteil des Eimers. Die E. gibt zusammen mit dem Eimerbügel dem Eimer seine konstruktive Steifigkeit. Die Eimertraverse wird zwischen die Schaken geschweißt um den Zug der Eimerkette besser auf den Eimer zu verteilen.

  • Einlaufturas

    Gleich wie Mittelturas. Der Einlaufturas findet nur bei landgestützten Eimerkettenbaggern Verwendung. Dort ist der Einlaufturas dafür zuständig die Eimerkette vom Boden des Baggersees abzuheben und sie in den Bagger in Richtung Antriebsturas zu leiten.

F

  • Fahrwerkantrieb

    Bei landgestützten Eimerkettenbaggern sind die Ketten auf denen der Bagger steht jeweils über ein Getriebe mit einem Motor verbunden. Mit dem Fahrwerkantrieb wird der Bagger bewegt.

K

  • Ketten

    Bei Eimerkettenbaggern gibt es Fahrantriebsketten und Eimerketten. Die Fahrantriebsketten bewegen den landgestützten Eimerkettenbagger und bestehen heute überwiegend aus Traktorenlaufwerksketten. Eimerketten sind beim landgestützten Eimerkettenbagger heute zumeist Schakenketten. Beim schwimmenden Eimerkettenbagger sind die Eimerketten Traktorenlaufwerksketten. Eimerketten haben die Aufgabe die Eimer zu einer Eimerkette zu verbinden. Und die Eimer zu bewegen.

L

  • Leitturas

    Verleiht der Kette am entgegengesetzten Ende die erforderliche Führung. Der Leitturas ist meist mechanisch oder hydraulisch federnd gelagert, um die erforderliche Spannung der Kette regulieren zu können.

S

  • Schaken

    Bei einem Eimerkettenbagger gibt es Dünn- und Dickschaken. Sie bilden zusammen mit den Eimern, den Bolzen, den Scheiben und den Splinten bzw. den Schwerspannstiften die Eimerkette. Unsere Schaken bestehen aus einem speziell für uns gefertigten Bandstahl. Die Löcher für die Bolzen sind mit Büchsen aus Federstahl gegen Verschleiß geschützt.

    Produkt: Schaken ansehen

  • Schakenbüchse / Büchsen

    Beim Eimerkettenbagger gibt es lange und kurze Büchsen. Die langen Büchsen werden in den Dickschaken, die kurzen Büchsen in den Dünnschaken verbaut. Schakenbüchsen sind die Hauptverschleißteile zwischen Bolzen und Schaken. Sie werden in die Schaken eingepresst. Dadurch, dass der Verschleiß größtenteils von den Büchsen getragen wird, sind Schaken über längere Zeit einsetzbar. Sind die Büchsen verschlissen, können die Schaken erneut eingebüchst und damit länger eingesetzt werden.

  • Schakenkette

    Eine Schakenkette besteht aus Dick- und Dünnschaken. Diese werden abwechselnd miteinander verbunden, je eine innenliegende Dickschake mit zwei außenliegenden Dünnschaken. Zum Verbinden der Schaken werden Bolzen, Splinte und Scheiben verwendet.

  • Scheiben / Unterlegscheiben

    Scheiben sichern die Bolzen in der Eimerkette. Für die Eimerkette werden spezielle Scheiben benötigt, die an dem gebohrten Ende des Bolzens unter den Splint gelegt werden. Scheiben müssen passgenau für die jeweiligen Schakengröße angefertigt werden, damit die Performance aller Einzelteile zueinander passt und sich gegenseitig nicht behindert.

    Produkt: Scheiben ansehen

  • Spannstifte

    Ein hohler, geschlitzter Stift, der der Befestigung eines Bolzens in der Eimerkette dient. Er besteht aus Federstahl und wird unter Spannung in das Loch des Bolzens geschlagen. Dadurch sichert er den Bolzen in der Schake und wird durch die Eigenspannung im Bolzenloch gehalten.

  • Splinte

    Ein Splint dient der Befestigung eines Bolzens in der Eimerkette. Es ist eine Art Metallklammer, die zur Sicherung des Bolzens in der Schake durch den Bolzen gesteckt wird. Danach wird der Splint durch Umbiegen der freien Enden im Bolzen gesichert.

T

  • Tragrollen

    Tragrollen stützen und führen die Eimerkette zwischen den Turassen. Tragrollen werden für Eimerkettenbagger einzeln angefertigt. Sie werden auf der Eimerleiter und innerhalb der Baggerkonstruktion angeschraubt und tragen dort die Eimerkette samt Inhalt. Die Lager und deren Ölfüllung werden durch Gleitringdichtungen vor Wasser und Sand geschützt.

  • Traktorenlaufwerksketten

    Traktorenlaufwerksketten sind gegossene Eingliederketten, die lebenslaufgeschmiert sind. Sie werden bei landgestützten Eimerkettenbaggern als Fahrwerksketten verwendet. Bei schwimmenden Eimerkettenbaggern werden Traktorenlaufwerksketten auch als Eimerketten eingesetzt.

  • Turas

    Ein Turas besteht aus einem großen Scheibenpaar. Beim Eimerkettenbagger unterscheidet man zwischen Antriebsturas, Unterturas, und Einlauf / Mittelturas. Je nach Turastyp stehen Führungs-, Antriebs-, oder Tragescheibe im Vordergrund.

    Produkt: Turas ansehen

U

  • Unterturas

    Der Unterturas ist der Turas am Ende der Eimerleiter, der am weitesten vom Bagger entfernt ist. Beim Unterturas sind zwei Turasscheiben auf einer Welle gelagert, wobei das Lager speziell abgedichtet und geschmiert ist.

  • Source: ertmer-ee.de

Monday, March 9, 2020

Dictionar Forestier Poliglot – Multilingual Forestry Dictionary – Dictionnaire Forestier Polyglotte – Wörterbuch der Forstwirtschaft

This is a sample of the forestry multilingual dictionary containing terms in Romanian, English, French and German. The full dictionary contains 195 pages and may be bought as PDF.

 

Wednesday, January 29, 2020

Excel formula to determine age from date of birth

Birth date Age
15.07.1996 24
07.06.1996 24
05.07.2002 18
04.12.2005 15
19.07.1992 28
23.11.1998 22
28.10.2000 20
02.10.2001 19
23.09.1996 24
09.05.2001 19
27.09.1997 23

Sometimes you might want to get the age of somebody, for instance, în order to determine whether they are minor or major (18 years old).
The German formula is: =(JAHR(JETZT())-JAHR(A2))

An English formula may be: ==INT(YEARFRAC(A2,TODAY()))
or
=IF(INT(YEARFRAC(A1,TODAY()))<18,"Minor","Adult")
or
=DATEDIF(A1, TODAY(), "y")
or with months and days
=DATEDIF(A1,TODAY(),"Y") & " Years, " & DATEDIF(A1,TODAY(),"YM") & " Months, " & DATEDIF(A1,TODAY(),"MD") & " Days"

You may use conditional formatting (bedingte Formatierung) to highlight figures under 18.

Friday, December 20, 2019

Small German-English Educational Dictionary

Universitätsrat University Council
Senat Senate
Fakultätsrat Faculty Council
Lehrstuhlinhaber Chair Holder
Lehrstuhl Chair
Geschäftsführer Managing Director
Assistent des Geschäftsführers Managing Director Assistant
Dozent lecturer
Lehrpersonal teaching staff
Trägerschaft ownership
Universitätsorgan university organ
technische Abteilungen auf Universitätsebene university technical departments
administrative Abteilungen auf Universitätsebene university administrative departments
allgemeine Abteilungen auf Universitätsebene university general departments
Fakultätsabteilung faculty department
Universitätseinrichtung university department
Buchhaltung accountancy
Personalabteilung HR department
Gebäude- und Anlagenmanagement Facility Management
Studentensekretariat Student Secretariat
Beratungs- und Orientatierungszentrum Counselling and Orientation Center
Bewertungs- und Qualitätssicherungsrat Board for Evaluation and Quality Assurance
Rektorat Rectorate
Rektor Rector
Vize-Rektor Vice-Rector
Dekan Dean
Vize-Dekan Vice-Dean
Hochschülerschaft Students' Union
Berufungsausschuss Appointment Committee
Diversity Manager and representative for severely disabled persons (Equal Opportunities Commission)
Gleichstellungskommission Equal Opportunities Commission
Berufungskommission Appointment Commission
Studien- und Prüfungsausschuss Study and Examination Committee
Datenschutzbeauftragter Data Protection Officer (GDPR)
Ethikkommission Ethics Committee
Fakultät für Medizintechnik Faculty of Medical Technology
Studiengangsleiter Study Coordinator
Medizinfakultät Faculty of Medicine
Rat für Strategie- und Curriculumsentwicklung Board for Strategy and Curriculum Development
Rat für wissenschaftliche Forschung Board for Scientific Research
Rat für Internationale Kooperationen Board for International Cooperations
Zusätzliche Lehrkräfte additional teaching staff
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Research Assistant
Außerordentlicher Professor Associate Professor
Assistenzprofessor, Hochschulassistent Assistant Professor
Ordentlicher Professor Full Professor
Gastprofessor Visiting Professor
Partnerprofessor Affiliate Professor
Prüfungs- und Studienkommission Examination and Study Committee
---
Anatomie anatomy
Bakteriologie bacteriology
Biochemie biochemistry
Biophysik biophysics
Biostatistik medical biostatistics
Deontologische Ethik deontology
Genetik genetics
Histologie histology
Immunologie immunology
Medizinische Informatik medical informatics
Medizinische Psychologie medical psychology
Medizinische Soziologie medical sociology
Medizinische Terminologie medical terminology
Molekulare Biologie molecular biology
Pathologie pathology
Pathophysiologie pathophysiology
Parasitologie parasitology
Pharmakologie pharmacology
Physiologie physiology
Semiologie semiologie
Symptomatologie symptomatology
Virologie virusology
Zellbiologie cell biology

Saturday, July 28, 2018

Anführungs­zeichen im Deutschen

Übersicht: Kodierung von Anführungszeichen
Typ Anführungszeichen Unicode Windows HTML LaTeX1 Keysym-Name2
deutsch doppelt 201E Alt + 0132 &bdquo; "` oder \glqq doublelowquotemark
201C Alt + 0147 &ldquo; "' oder \grqq leftdoublequotemark
einfach 201A Alt + 0130 &sbquo; \glq singlelowquotemark
2018 Alt + 0145 &lsquo; \grq leftsinglequotemark
englisch doppelt 201C Alt + 0147 &ldquo; `` oder \ldq leftdoublequotemark
201D Alt + 0148 &rdquo; '' oder \rdq rightdoublequotemark
einfach 2018 Alt + 0145 &lsquo; ` oder \lq leftsinglequotemark
2019 Alt + 0146 &rsquo; ' oder \rq rightsinglequotemark
französisch doppelt « 00AB Alt + 0171 &laquo; "< oder \flqq guillemotleft
» 00BB Alt + 0187 &raquo; "> oder \frqq guillemotright
einfach 2039 Alt + 0139 &lsaquo; \flq U2039
203A Alt + 0155 &rsaquo; \frq U203A
1 Deutsche und französische Formen sind mit dem Paket babel und dessen Option (n)german verfügbar.
2 Mnemonische Namen der keysyms des X Window System zur Verwendung mit xmodmap


Anführungszeichen (doppelt öffnend)
U+201E
⌥ + ^
Alt + 0132

Anführungszeichen (einfach öffnend)
U+201A
⌥ + S
Alt + 0130

Anführungszeichen (einfach schließend)
U+2018
⌥ + #
Alt + 0145

Anführungszeichen (doppelt schließend)
U+201C
⌥ + 2
Alt + 0147
Anführungszeichen werden zum Zitieren von Textpassagen, zur Ironisierung und Distanzierung genutzt. Zur Verschachtelung gibt es einfache und doppelte Anführungszeichen.
»Eselsbrücke: 99 unten, 66 oben!«


— Christoph Koeberlin
Im Deutschen sitzt das öffnende Anführungszeichen unten, weshalb die Verwendung des doppelten Kodierungszeichens gleich doppelt falsch ist: Weder Position noch Form stimmen. Dabei ist die Regel eigentlich ganz einfach: 99 unten, 66 oben! Die Zeichen sind eben nur etwas versteckt


anfuehrungszeichen-02
Die oft verwendeten doppelten Kodierungszeichen haben sowohl die falsche Form als auch die falsche Position. Schrift: FF Bau Super
Robert Bringhurst empfiehlt, möglichst wenig Anführungszeichen zu verwenden und stattdessen – wo sinnvoll – kursiv zu setzen. Auch Jan Tschichold nennt das Anführungszeichen »deutlich wohl, aber nicht gerade satzverschönernd« (Schriften 1947–1974 Band 2, S. 185).

Warum nicht einfach "so"?

Es läge nahe – Jeder macht es, man hat sich schon fast daran gewöhnt und am schnellsten geht es auch noch, da die doppelten Kodierungszeichen – Schreibmaschine sei Dank – über Umschalt + 2 einfach zu erreichen ist. Fast alle Quellen heben nur den Zeigefinger und erklären, dass es falsch ist, aber warum es falsch ist, erklärt eigentlich nur Hans Peter Willberg (Typolemik, S. 127): Es führt schlicht und einfach zu Verwirrung; Man verliert den Überblick, wo gerade wörtliche Rede anfängt und wo sie aufhört. Und alles, was das störungsfreie Lesen behindert, widerspricht dem Sinn der Typografie: dem Leser dienen.
'
Einfaches Kodierungszeichen
U+0027
⇧ + #
⇧ + #
"
Doppeltes Kodierungszeichen
U+0022
⇧ + 2
⇧ + 2

Guillemets – Die elegante Variante

»
Guillemet (doppelt öffnend)
U+00BB
⌥ + ⇧ + Q
Alt + 0187

Guillemet (einfach öffnend)
U+203A
⇧ + ⌥ + N
Alt + 0155

Guillemet (einfach schließend)
U+2039
⇧ + ⌥ + B
Alt + 0139
«
Guillemet (doppelt schließend)
U+00AB
⌥ + Q
Alt + 0171
Die »französischen« Anführungszeichen werden nach ihrem wahrscheinlichen Erfinder Guillaume Le Bé auch Guillemets (»kleine Willis«) genannt. Im Deutschen werden sie im Gegensatz zum Französischen und Schweizerischen »nach innen zeigend« verwendet, obwohl grundsätzlich auch nichts gegen die umgekehrte Verwendung spricht.


anfuehrungszeichen-04
Im Deutschen werden die Guillemets – im Gegensatz zum Französischen – nach innen zeigend verwendet. Schrift: Ingeborg Fat Italic
Ihr großer Vorteil gegenüber den Gänsefüßchen liegt darin, dass sie durch ihre Form weniger Luft um sich herum haben und somit keine störenden Löcher in den Text reißen. Das kommt dem typografischen Grundsatz eines möglichst ruhigen Satzbildes entgegen, so dass sie z. B. in Büchern der Quasi-Standard sind.
Um die Störung zu minimieren, empfiehlt Jan Tschichold gar die Verwendung von einzelnen Guillemets als primäre Anführungszeichen nach dem Schema ‹–«–»–›. (Schriften 1947–1974 Band 2, S. 185)
Beim Satz mit gebrochener Schrift sollten keine Guillemets verwendet werden.

Verschachtelung

Soll beispielsweise wörtliche Rede innerhalb eines Zitats dargestellt werden, greift man auf die einfache Variante des Anführungszeichens zurück. Auch hier haben die »französischen« Anführungszeichen einen Vorteil, da hier keine Verwechselungsgefahr mit Komma oder Apostroph besteht.

Andere Länder, andere Zeichen


Englisch, öffnend
U+201C
⌥ + 2
Alt + 0147

Englisch, einfach öffnend
U+2018
⌥ + #
Alt + 0145

Englisch, einfach schließend
U+2019
⇧ + ⌥ + #
Alt + 0146

Englisch, schließend
U+201D
⇧ + ⌥ + 2
Alt + 0148
Jedes Land hat seine eigenen orthografischen Besonderheiten, und an Details wie den richtigen landesspezifischen Anführungszeichen erkennt man den sorgfältigen Typografen. Wikipedia bietet eine gute Übersicht.
»Eselsbrücke für englische Anführungszeichen: 66 oben, 99 oben!«


— Christoph Koeberlin
Gern werden im Deutschen die doppelten Kodierungszeichen (»Zollzeichen«) fälschlicherweise als englische Anführungszeichen angesehen und dementsprechend durchgehen gelassen. Aber auch wenn die Position (vorne und hinten oben) die gleiche ist, sind die Zeichen im englischsprachigen Raum ebenso falsch wie hier. Die Eselsbrücke für die englischen Anführungszeichen ist genau anders herum wie die deutsche – 66 oben, 99 oben: Der Engländer öffnet, womit der Deutsche schließt.


anfuehrungszeichen-06
Der Engländer öffnet, womit der Deutsche schließt. (Schrift: Studio Slant)

Fremdsprachliche Zitate in deutschem Text

Kurze fremdsprachliche Zitate sollten dieselben Anführungszeichen wie der umgebende Text erhalten, wohingegen man längere Passagen ruhig mit den landesspezifischen Anführungszeichen versehen kann.
˝
Doppelakut
U+02DD
⇧ + ⌥ + T
"
Doppeltes Kodierungszeichen
U+0022
⇧ + 2
⇧ + 2

Zoll-/ Sekundenzeichen
U+2033
>
Größer als
U+003E
⇧ + <
⇧ + <
Alle gezeigten Zeichen sind keine Anführungszeichen; Der Doppelakut ist ein ungarischer Akzent, das doppelte Kodierungszeichen ist ein Überbleibsel der Schreibmaschine und außerhalb von Programmcode allenfalls als Ersatz für das schwer erreichbare und selten vorhandene Zollzeichen zu gebrauchen. Auch ein beliebter Fehler: Kleiner-als und Größer-als zweimal hintereinander als Guillemets benutzen. Autsch.

Anführungszeichen und optische Achsen

Eine durchgehende linke Achse beruhigt das Satzbild und trägt somit zur besseren Lesbarkeit eines Textes bei. Deshalb sollten öffnende Anführungszeichen, die diese Achse stören, besser außerhalb plaziert werden.


anfuehrungszeichen-07
Nicht nur Robert Gernhardts Wal-Episode aus den Animalerotica macht sich wesentlich besser, wenn die linke Achse nicht gestört wird. (Schrift: Caecilia Light)

Anführungszeichen und Kerning

Gänsefüßchen sind durch ihre Form prädestiniert dazu, in Kombination mit anderen Buchstaben Löcher und Kollisionen zu verursachen. Deshalb sollte sichergestellt werden, dass der Font, den man verwenden möchte, sorgfältig gekernt ist; am besten mit dem Typefacts-Kerningtest.

PS: Vorne anführen, hinten abführen?

Statt »Abführungszeichen« sollte man laut Detailtypografie besser »Schlußzeichen« oder »Ausführungszeichen« sagen … Source: https://typefacts.com

Anführungszeichen sind Interpunktionszeichen; Satzausdruckzeichen. Im Volksmund auch »Gänsefüße« oder »Gänsefüßchen« genannt. Optische Auszeichnung 1 ) von wörtlich wiedergegebenen Äußerungen (direkter Rede) und Textstellen (Zitate) sowie zur Hervorhebung von Wortteilen, Wörtern oder Satzteilen (z.B. Buchtitel, Sprichwörter oder ironische Äußerungen).
Anführungszeichen stehen vor und nach dem ausgezeichneten Wort oder der ausgezeichneten Textpassage. Das eröffnende Anführungszeichen wird als »Anführung«, das schließende Anführungszeichen als »Abführung« bezeichnet. Wird in eine Anführung eine andere Anführung eingeschoben, so erhält diese ein halbes Anführungszeichen. 2 )


Das »Anführungzeichen« ist ein Interpunktionszeichen. Der Stand des orthographischen Satzzeichens ist – hier in der deutschen Variante (unten/oben) – anhand der vier Hauptschriftlinien und der hp-Vertikalhöhe skizziert, wobei es von Schrift zu Schrift zu Abweichungen kommt. Beispiel gesetzt in der »Microsoft Sans Serif«, einer Systemschrift von Microsoft®.
Das »Anführungzeichen« ist ein Interpunktionszeichen. Der Stand des orthographischen Satzzeichens ist – hier in der deutschen Variante (unten/oben) – anhand der vier Hauptschriftlinien und der hp-Vertikalhöhe skizziert, wobei es von Schrift zu Schrift zu Abweichungen kommt. Beispiel gesetzt in der »Microsoft Sans Serif«, einer Systemschrift von Microsoft®.
Die Verwendung von Anführungszeichen werden in Deutschland entsprechend den Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung geregelt. 3 ) 4 )
Typografische Anführungszeichen stammen aus der Antiqua-Tradition der Spätrenaissance, welche sich vermutlich aus den Kolumnenkommentaren entwickelt haben. Typografische Anführungszeichen dienten ursprünglich dazu, in lateinisch oder altgriechisch abgefassten Texten Passagen aus anderen Sprachen sowie wörtliche und sinngemäße Zitate zu kennzeichnen. 5 )

Positionen (Stellungen) von Anführungszeichen

  • Deutsche Anführungszeichen (Umgangssprachlich auch Gänsefüßchen genannt)
    ‚‚hamburgerfontsitiv‘‘ (unten/oben) 6 )
  • Englische bzw. Angloamerikanische Anführungszeichen
    ″hamburgerfontsitiv″ (Oben/Oben, zwischen k-Linie und x-Linie, optisch ausgerichtet an der H-Linie)
  • Französische Anführungszeichen (Guillemets français)
    « hamburgerfontsitiv » (Mitte/Mitte, zwischen x-Linie und Grundlinie sowie je ein Leerzeichen bzw. 1/4 Geviert Zwischenraum nach dem Guillemet ouvrant (vor dem angeführten Wort) bzw. vor dem Guillemet fermant (nach dem angeführten Wort). 7 )
  • Umgekehrte französische Anführungszeichen (Deutschland und Österreich)
    »hamburgerfontsitiv« (Mitte/Mitte, Spitze nach innen, zwischen x-Linie und Grundlinie ohne Leerzeichen)
  • Umgekehrte französische Anführungszeichen (Deutschsprachige Schweiz)
    «hamburgerfontsitiv» (Mitte/Mitte, Spitze nach außen, zwischen x-Linie und Grundlinie ohne Leerzeichen)

Formen (Figuren) von Anführungszeichen

Eine verbindliche Richtlinie für die Zeichenform bzw. Figur des Interpunktionszeichens im deutschen Schriftsatz existiert nicht. 8 ) Nur die Position des Satzausdruckzeichens ist im typografischen Schriftsatz geregelt. Je nach Schriftgattung und Schriftstil sind somit unterschiedliche Figuren des Anführungszeichens möglich: Zwei gerade vertikale Striche oder abgeschrägte Striche mit oder ohne Auslaufpunkt oder Tropfen sowie runde Varianten.


Beispiele unterschiedlicher Formen von An- und Abführungen. Von oben: Celeste, Meta+, Thonburi, DIN Schrift, Matrix Script und Garamont Amsterdam. Infografik: www.typolexikon.de
Beispiele unterschiedlicher Formen von An- und Abführungen. Von oben: Celeste, Meta+, Thonburi, DIN Schrift, Matrix Script und Garamont Amsterdam.
Die englische bzw. angloamerikanische Form – nicht Position – der Satzausdruckzeichen, in Deutschland umgangssprachlich mit »99/66« skizziert, ist nur im englischsprachigen Schriftsatz üblich, um eine Verwechslung mit den dort gebräuchlichen Kürzeln für Zoll, Sekunden und Bogensekunden – ein und zwei vertikale Striche auf halber Höhe zwischen x- und H-Linie bzw. k-Linie (siehe Schriftlinien), teilweise nach unten verjüngt – zu vermeiden. Im frühen 18. Jahrhundert wurden aus diesem Grund die Anführungszeichen in England – und somit auch in Nordamerika – mit einem Tropfen versehen und der Fortlauf (Hybrid aus Punkt und Komma) abgeschrägt. 9 )
Im Zuge der digitalen Schriftübermittlung geht diese angloamerikanische Tradition zur Zeit verloren, da viele Screen Fonts, wie die von Matthew Carter für Microsoft® gestaltete »Verdana«, (z.B. in der Erstversion) keine englischen Antiqua-Anführungszeichen im Standardzeichenrepertoire (exklusive Glyphen) mehr führen. 10 ) Insbesondere serifenlose Screen Fonts führen mehrheitlich nur noch ein »gerades Anführungszeichen«, das dem englischen Zollzeichen gleicht.


Tipp: Bei freigestellten Zitaten wird die Anführung – egal ob es sich um Deutsche, Englische oder Französische Anführungszeichen handelt, immer zugunsten des Optischen Randausgleichs über die linke Satzkante gestellt.
Tipp: Bei freigestellten Zitaten wird die Anführung – egal ob es sich um Deutsche, Englische oder Französische Anführungszeichen handelt, immer zugunsten des Optischen Randausgleichs über die linke Satzkante gestellt.
In der Buchtypografie gelten Französischen Anführungszeichen als die schönste und best lesbare Formvariante aller An- und Abführungszeichen, da sie keine Lücken im Schriftsatz verursacht oder Verwechslungen mit anderen Schriftzeichen, beispielsweise einem Zollzeichen, ausschließt. 11 )

PC-Tastaturbelegung

Anführungszeichen sind über eine PC-Standardtastatur, z.B. nach DIN 2137-T2, singulär oder mit einer Tastenkombination eintippbar. Für die Zeichencodierung existieren unterschiedliche ISO-Normen. 12 )
Satzzeichen #WindowsmacOSLinux
Anführung unten öff. (99)[alt]+[0132][alt]+[^][alt gr] +[v]
Abführung oben geschl. (66)[alt]+[0147][alt]+[2][alt gr]+[b]
Engl. Abführung oben öff. (66)[alt]+[0147][alt]+[2][alt gr]+[b]
Engl. Abführung oben geschl. (99)[alt]+[0148]shift+[alt]+[2][alt gr]+[n]
Hb. Anführung unten öff.[alt]+[0130][alt]+[s][alt gr]+[shift+[v]
Hb. Abführung oben geschl.[alt]+[0145][alt]+[#][alt gr]+[shift+[b]
Deutsches Guillemet öff.»[alt]+[0187][shift+[alt]+[q][alt gr]+[y]
Deutsches Guillemet geschl.«[alt]+[0171][alt]+[q][alt gr]+[x]
Hb. dt. Guillemet öff.[alt]+[0155][shift+[alt]+[n][alt gr]+[shift+[y]
Hb. dt. Guillemet geschl.[alt]+[0139][shift+[alt]+[b][alt gr]+[shift]+[x]
Source: https://www.typolexikon.de

Anführungszeichen in verschiedenen Sprachen
Sprache Standard Alternative Abstand zum Text
primär sekundär2 primär sekundär2
Afrikaans “…” ‘…’    
Albanisch «…» ‹…› “…„ ‘…‚  
Arabisch «…» ‹…› “…” ‘…’  
Armenisch «…» „…“ "…" “…”  
Baskisch «…» ‹…›    
Brasilianisch “…” ‘…’    
Bulgarisch „…“ ‚…‘    
Chinesisch (China) “…” ‘…’6    
Chinesisch (Taiwan)8 「…」 『…』6    
Dänisch „…“ ‚…‘ »…« ›…‹  
Deutsch3 „…“ ‚…‘ »…« ›…‹  
Englisch (UK)* ‘…’ “…” “…” ‘…’ 1–2 pt
Englisch (USA)* “…”1 ‘…’ ‘…’ “…” 1–2 pt
Estnisch „…” „…”
 
Finnisch ”…” ’…’ »…» ’…’  
Französisch3 « … » ‹ … ›1 “ … ” ‘ … ’ ¼ em (PC: geschütztes Leerzeichen)
Georgisch „…“ «…»  
Griechisch7 «…» “…”[19][20]
1 pt
Grönländisch

Hebräisch “…” «…» “…„
Indonesisch ”…” ’…’    
Irisch “…” ‘…’   1–2 pt
Isländisch „…“ ‚…‘    
Italienisch3 «…»   “…” ‘…’ 1–2 pt
Japanisch8 「…」 『…』    
Katalanisch «…» “…” “…” ‘…’  
Koreanisch “…” ‘…’    
Kroatisch „…”   »…« ›…‹  
Lettisch „…“ ‚…‘ "…" '…'  
Litauisch „…“ ‚…‘ "…" '…'  
Niederländisch4 “…” ‘…’ „…” ‚…’  
Norwegisch «…» ‘…’ „…“ ,…‘  
Polnisch „…” «…» »…«5    
Portugiesisch «…» “…” “…” ‘…’ 0–1 pt
Rumänisch „…” «…»    
Russisch «…» „…“ “…” “…”  
Schwedisch ”…” ’…’ »…» ›…›  
Schweiz3 «…» ‹…› „…“ oder “…” ‚…‘ oder ‘…’  
Serbisch „…” ‚…’ »…« ›…‹  
Slowakisch „…“ ‚…‘ »…« ›…‹  
Slowenisch „…“ ‚…‘ »…« ›…‹  
Sorbisch „…“ ‚…‘    
Spanisch «…» ‹…›1 “…” ‘…’ 0–1 pt
Thailändisch “…” ‘…’
 
Tschechisch „…“ ‚…‘ »…« ›…‹  
Türkisch “…” ‘…’ "…" '…'  
Ukrainisch «…» „…“ „…“ 1 pt
Ungarisch „…”   »…«    
Weißrussisch «…» „…“ „…“ 1 pt


Anführungszeichen

ZeichenNamemacOSWindowsLinux
Anführungszeichen (doppelt öffnend)⌥ + ^Alt + 0132Alt Gr + V
Anführungszeichen (doppelt schließend)⌥ + 2Alt + 0147Alt Gr + B
Anführungszeichen (einfach öffnend)⌥ + SAlt + 0130Alt Gr + ⇧ + V
Anführungszeichen (einfach schließend)⌥ + #Alt + 0145Alt Gr + ⇧ + B
»Guillemet (doppelt öffnend)⌥ + ⇧ + QAlt + 0187Alt Gr + Y
«Guillemet (doppelt schließend)⌥ + QAlt + 0171Alt Gr + X
Guillemet (einfach öffnend)⇧ + ⌥ + NAlt + 0155Alt Gr + ⇧ + Y
Guillemet (einfach schließend)⇧ + ⌥ + BAlt + 0139Alt Gr + ⇧ + X
Anführungszeichen (englisch schließend)⇧ + ⌥ + 2Alt + 0148Alt Gr + N
Apostroph⇧ + ⌥ + #Alt + 0146Alt Gr + #

Interpunktion / Satzzeichen

ZeichenNamemacOSWindowsLinux
-Ascii-Bindestrich (Viertelgeviertstrich)---
Gedankenstrich (Halbgeviertstrich)⌥ + -Alt + 0150Alt Gr + -
Spiegelstrich (Geviertstrich)⇧ + ⌥ + -Alt + 0151Alt Gr + ⇧ + -
Ellipse⌥ + -Alt + 0133Alt Gr + .
Apostroph⇧ + ⌥ + #Alt + 0146Alt Gr + #
·Zentrierter Punkt⇧ + ⌥ + 9Alt + 0183Alt Gr + ,
Fetter zentrierter Punkt (Bullet)⌥ + 8Alt + 0149Strg + ⇧ + U + 2022
¡Spanisches öffnendes Ausrufezeichen⌥ + 1Alt + 0161Alt Gr + ⇧ + 1
!Ausrufezeichen⇧ + 1⇧ + 1⇧ + 1
¿Spanisches öffnendes Fragezeichen⇧ + ⌥ + /Alt + 0191Alt Gr + ⇧ + ß
?Fragezeichen⇧ + ß⇧ + ß⇧ + ß
(Öffnende runde Klammer⇧ + 8⇧ + 8⇧ + 8
)Schließende runde Klammer⇧ + 9⇧ + 9⇧ + 9
[Öffnende eckige Klammer⌥ + 5Alt Gr + 8Alt Gr + 8
]Schließende eckige Klammer⌥ + 6Alt Gr + 9Alt Gr + 9
{Öffnende geschweifte Klammer⇧ + 8Alt Gr + 7Alt Gr + 7
}Schließende geschweifte Klammer⌥ + 9Alt Gr + 0Alt Gr + 0
/Schrägstrich⇧ + 7⇧ + 7⇧ + 7
\Umgekehrter Schrägstrich (Backslash)⇧ + ⌥ + 7Alt Gr + ßAlt Gr + ß
|Senkrechter Strich⌥ + 7Alt Gr + <Alt Gr + <

Währungszeichen

ZeichenNamemacOSWindowsLinux
Euro⌥ + EAlt + 0128Alt Gr + E
$Dollar⇧ + 4⇧ + 4⇧ + 4
¥Yen⌥ + YAlt + 0165Alt Gr + ⇧ + Z
£Pfund⌥ + 3Alt + 0163Alt Gr + ⇧ + 3
¢Cent⌥ + 4Alt + 0162Alt Gr + C
ƒFlorin⌥ + FAlt + 0131Strg + ⇧ + U + 192
¤Platzhalter für WährungszeichenAlt + 0164Alt Gr + ⇧ + 4

Sonstige Sonderzeichen

ZeichenNamemacOSWindowsLinux
@at-Zeichen⌥ + LAlt Gr + QAlt Gr + Q
&Ampersand (Et-Zeichen)⇧ + 6⇧ + 6⇧ + 6
fi-Ligatur⇧ + ⌥ + 5Strg + ⇧ + U + fb01
fl-Ligatur⇧ + ⌥ + 6Strg + ⇧ + U + fb02
§Paragraphzeichen⇧ + 3⇧ + 3⇧ + 3
%Prozentzeichen⇧ + 5⇧ + 5⇧ + 5
Promillezeichen⇧ + ⌥ + RAlt + 0137Strg + ⇧ + U + 2030
Absatzzeichen (Pilcrow, Alinea)⌥ + 7Alt + 0182Alt Gr + R
Trademark⇧ + ⌥ + DAlt + 0153Alt Gr + ⇧ + 8
©Copyright⌥ + GAlt + 0169Alt Gr + ⇧ + C
®Registered Trademark⌥ + RAlt + 0174Alt Gr + ⇧ + R
*Sternchen (Asterisk)⇧ + +⇧ + +⇧ + +
Kreuz⌥ + TAlt + 0134Strg + ⇧ + U + 2020
Lothringer Kreuz⇧ + ⌥ + YAlt + 0135Strg + ⇧ + U + 2021
°Gradzeichen⇧ + ^⇧ + ^⇧ + ^
'Einfaches Kodierungszeichen⇧ + #⇧ + #⇧ + #
"Doppeltes Kodierungszeichen⇧ + 2⇧ + 2⇧ + 2
ªOrdinalzeichen (feminin)⌥ + HAlt + 0170Alt Gr + ⇧ + F
ºOrdinalzeichen (maskulin)⌥ + JAlt + 0186Alt Gr + ⇧ + M